Analkrebsvorsorge
Analkrebsvorsorge mittels HighResolution Anoskopie (HRA)
HRA Behandlung
Für manche Menschen wird eine Analkrebsvorsorge durch eine
HighResolution Anoskopie (HRA) empfohlen.
Werden hierbei sogenannte Anale Intraepitheliale Neoplasien (AIN - im internationalen Sprachgebrauch HSIL highgrade squamous intraepithelial lesions) festgestellt und entfernt, kann Analkrebs weitgehend zuverlässig verhindert werden.
Menschen, bei denen bereits höhergradige Anale Intraepitheliale Neoplasien (AIN II-III) festgestellt wurden v.a. wenn diese auf sog. High Risc HPV Varianten HPV 16 und 18 zurückzuführen sind
HRA Durchführung:
- 1x/Jahr lebenslang
Wurden bei Ihnen bereits Feigwarzen (Kondylome) im Analbereich festgestellt und behandelt, gehören Sie zu einer Risikogruppe, für die eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung empfohlen wird. Mit der HighResolution-Anoskopie (HRA) lassen sich Veränderungen im Analkanal frühzeitig erkennen und rechtzeitig behandeln.
Häufigkeit:
- zumindest einmalig
(VIN/CIN II-III - analog Vaginale bzw. Cervicale Intraepitheliale Neoplasien) - v.a. auch wenn eine sog. Konisation erforderlich wurde - generell alle bei denen iR des gyn. Abstrichs die sog. High Risc HPV Varianten 16 und 18 festgestellt wurden
Häufigkeit:
- zumindest einmalig
Häufigkeit:
- 1x/Jahr lebenslang
Häufigkeit:
- zumindest einmalig